Mehr als 50 Websites und jede eine neue Herausforderung

Dachdecker, Autowerkstätten, Malermeister, Schmieden, Yogastudios, Kosmetik-Onlineshops und noch viele mehr.
In den letzten Jahren durfte ich in Zusammenarbeit mit einer Webagentur rund 50 unterschiedliche Website-Layouts gestalten. Jedes Unternehmen war anders. Andere Branchen, andere Zielgruppen, andere Wünsche und natürlich auch ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die eigene Website aussehen soll.
Meine Aufgabe war es, daraus ein modernes, individuelles und vor allem gut funktionierendes Webdesign zu entwickeln, das anschließend von der Agentur programmiert wurde.
Immer wieder in neue Welten eintauchen
Was ich an dieser Zusammenarbeit besonders mochte, war die unglaubliche Vielfalt.
An einem Tag habe ich mich mit den Leistungen eines Dachdeckers beschäftigt, am nächsten mit einem Kosmetik-Onlineshop und danach vielleicht mit einer Autowerkstatt oder einem Yogastudio.
Und jedes Mal musste ich mich erst einmal in das Unternehmen hineindenken. Was ist hier eigentlich wichtig? Wer soll mit der Website angesprochen werden? Welche Informationen suchen die Besucher? Und wie muss die Gestaltung aussehen, damit sie wirklich zum Unternehmen passt?
Gerade diese Mischung fand ich unglaublich spannend, weil ich dadurch nicht einfach immer wieder ähnliche Webseiten gestaltet habe, sondern mich auf ganz unterschiedliche Anforderungen einstellen musste.
Manchmal gab es eine CI, manchmal nicht
Auch die gestalterischen Voraussetzungen waren jedes Mal anders. Manche Unternehmen hatten bereits ein fertiges Corporate Design. Hier musste ich mich in die bestehende Markenwelt einarbeiten und überlegen, wie sich Farben, Schriften, Formen und die gesamte Gestaltung sinnvoll auf die Website übertragen lassen.
Bei anderen, gerade kleineren Betrieben, gab es teilweise nur ein Logo und vielleicht ein paar Bilder. Dann war es meine Aufgabe, mit dem Webdesign gleichzeitig eine passende visuelle Richtung zu entwickeln. Welche Farben passen zum Unternehmen? Welche Schriften? Welche Bildsprache? Wie modern, wie verspielt oder wie klassisch darf es sein?
So ist bei einigen Projekten mit der Website auch gleich ein großer Teil der visuellen Markenidentität entstanden.
Eine Website muss nicht nur schön aussehen
Natürlich konnte ich mich bei den Layouts gestalterisch ordentlich austoben. Aber gutes Webdesign besteht für mich aus viel mehr als schönen Farben und Bildern.
Ich habe mir bei jedem Projekt Gedanken darüber gemacht, wie die einzelnen Seiten aufgebaut sein sollen, welche Inhalte besonders wichtig sind und wie sich Besucher möglichst einfach durch die Website bewegen können.
Dazu gehörten die Gestaltung der Navigation, Header, Leistungsbereiche, Bildergalerien, Kontaktmöglichkeiten, Buttons und natürlich viele kleine Details. Auch die Lesbarkeit, die Abstände zwischen den Elementen, eine klare Struktur und die spätere Nutzung auf verschiedenen Bildschirmgrößen mussten berücksichtigt werden. Denn am Ende soll eine Website ja nicht nur gut aussehen, sondern auch verstanden und gerne genutzt werden.
Vom ersten Layout bis zur Übergabe an die Programmierung
Die Zusammenarbeit war dabei ziemlich klar aufgeteilt. Ich habe mich um das Design gekümmert, die Agentur anschließend um die Programmierung.
Meistens bekam ich zunächst die Informationen, Inhalte und Wünsche für die jeweilige Website. Daraus habe ich dann das komplette Gestaltungskonzept und die einzelnen Seitenlayouts entwickelt.
Natürlich gab es auch Abstimmungen, Feedbackrunden und Änderungen. Mal musste die Bildsprache angepasst werden, mal die Seitenstruktur oder einzelne Gestaltungselemente.
Besonders wichtig war dabei, dass meine Entwürfe später auch technisch sinnvoll umgesetzt werden konnten.
Ich musste also nicht nur kreativ denken, sondern auch immer berücksichtigen, wie die Website später funktionieren soll. Wiederkehrende Elemente, einheitliche Abstände, Buttons, Navigation und die verschiedenen Inhaltsbereiche sollten möglichst klar und nachvollziehbar aufgebaut sein. Wenn alles abgestimmt war, gingen die fertigen Layouts an die Programmierung.

50 Websites und unglaublich viel Abwechslung
Wenn ich heute auf die vielen Projekte zurückblicke, finde ich es schon ziemlich cool, wie viele unterschiedliche Branchen ich dadurch kennenlernen durfte.
Vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum umfangreicheren Onlineshop war wirklich alles dabei.
Besonders schön fand ich immer die Projekte, bei denen anfangs noch gar keine richtige gestalterische Richtung vorhanden war und nach und nach eine komplette Website mit einer ganz eigenen Identität entstanden ist.
Und genau das ist auch das, was ich an Webdesign so mag. Aus ganz unterschiedlichen Inhalten, Ideen und Anforderungen etwas zu gestalten, das am Ende nicht nur schön aussieht, sondern zum Unternehmen passt und wirklich funktioniert.




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